Gesellschaftliche Entwicklung mitgestalten
Wie Tchibo Nachhaltigkeitsthemen durch Mitgliedschaften und mit starken Partnern nach vorne bringt.
Veränderungen anzustoßen, ist im Alleingang oft nicht möglich. Um Nachhaltigkeitsthemen effizient weiterzuentwickeln, pflegt Tchibo den intensiven Austausch mit allen relevanten gesellschaftlichen Anspruchsgruppen, ist Mitglied in verschiedenen Gremien – und arbeitet Seite an Seite mit starken Kooperationspartnern.
Der Dialog mit anderen Handelsunternehmen, Experten, Nichtregierungs-, Regierungs- sowie Entwicklungsorganisationen ist unverzichtbar, um Nachhaltigkeitsthemen weltweit auf die Agenda zu bringen und weiterzuentwickeln. Vertreter unseres Bereichs Unternehmensverantwortung nehmen zu diesem Zweck beispielsweise an Konferenzen, Diskussionsforen und runden Tischen teil. Darüber hinaus ist Tchibo Mitglied in verschiedenen Gremien, um auch auf politischer Ebene auf die Etablierung ökologisch und sozialverträglicher Geschäftspraktiken hinzuarbeiten. Mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft setzen wir zudem konkrete Projekte durch, die wir im Alleingang nicht bewältigen könnten. Eine Übersicht über unsere derzeitigen Mitgliedschaften und Kooperationen in alphabetischer Reihenfolge der Organisationen erhalten Sie in den nachfolgenden Tabellen.
Unsere Mitgliedschaften:
| Organisation und Zweck | Beitritts-jahr | |
| Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e. V. (AVE)/Foreign Trade Association (FTA) Außenhandelsvereinigung, vertritt die Interessen insbesondere direkt importierender Handelsunternehmen in Deutschland und Europa. Bei der FTA handelt es sich um den europäischen Dachverband. | 2009 |
| Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M.) B.A.U.M. ist eine überparteiliche Umweltinitiative der Wirtschaft. Ziel ist es, Unternehmen, Institutionen, Politik und Bevölkerung für die Probleme und Chancen des Umweltschutzes und Fragen der nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren. | 2008 |
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| Common Code for the Coffee Community (4C) Association Die 4C Association ist ein weltweiter Zusammenschluss von Kaffeeproduzenten, Handel, Industrie und weiteren Mitgliedern aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Er setzt sich dafür ein, die sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen für diejenigen zu verbessern, deren Lebensgrundlage von der Arbeit mit Kaffee abhängt. | 2004; Gründungs-mitglied |
| Cotton made in Africa (CmiA) der Aid by Trade Foundation Die Aid by Trade Foundation ist eine Stiftung, die gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und zum Umweltschutz in Entwicklungsländern und speziell in Afrika leisten will. Das von der Stiftung aufgesetzte Projekt CmiA hat das Ziel, den ökologisch und sozial verantwortlichen sowie ökonomisch tragfähigen Anbau von Baumwolle in Afrika zu fördern – und so die Lebensbedingungen von mehr als 100.000 Kleinfarmern und deren Familien zu verbessern. | 2007; Beiratsmit-glied im Projekt Cotton made in Africa |
| Deutscher Kaffeeverband e. V. Der Deutsche Kaffeeverband e. V. ist die übergreifende Interessenvertretung | 1951 |
| Ethical Trading Initiative (ETI) Die ETI wurde 1998 von Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs gegründet, um gemeinsam Best Practices für die Umsetzung von Kodizes zu fairen Arbeitspraktiken auszuarbeiten und weiterzuverbreiten. Mit vereinten Kräften will die ETI Fortschritte bei der Einhaltung von internationalen Arbeitsnormen und (der Gewährung von) Menschenrechten entlang der gesamten Lieferkette erzielen – und Themen in Angriff nehmen, die von einzelnen Unternehmen im Alleingang nicht angegangen werden können. Tchibo engagiert sich in Arbeitsgruppen zu den Themen Lieferantenentwicklung, existenzsichernde Löhne und Gewerkschaftsfreiheit. | 2010 |
| Forest Stewardship Council (FSC) Der FSC ist eine gemeinnützige Organisation und setzt sich für eine tragfähige Bewirtschaftung von Wäldern ein. Das vom FSC vergebene Label für Holz- oder Papierprodukte ist ein Indikator dafür, dass das Produkt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammt. | 2010 |
| Handelsverband Deutschland (HDE), HDE-Umweltausschuss sowie CSR-Arbeitsgruppe Der HDE ist die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels. Er vertritt die Belange und Interessen des gesamten Einzelhandels aller Branchen, Standorte und Betriebsgrößen. | 1974 (ehemals ALF) |
| Global Compact Der Global Compact ist das Corporate-Social-Responsibility-Netzwerk der Vereinten Nationen. Unter dem Dach des Global Compact sind weltweit über 8.000 Unternehmen versammelt. Sie verpflichten sich freiwillig dazu, zehn Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung einzuhalten und in die Unternehmensprozesse zu integrieren. | 2009 |
| Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) Die IPR ist eine Initiative von Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Ziel von IPR ist es, die Akzeptanz für den Einsatz von Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel weiter zu erhöhen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Wichtige Partner sind das Umweltbundesamt, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU). | 2008 |
| Institute for Scientific Information on Coffee (ISIC) Die gemeinnützige Organisation ISIC wurde 1990 mit dem Ziel gegründet, durch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung den Zusammenhang von Kaffee und Gesundheit weiter zu erforschen. | 1998 |
| International Coffee Partners (ICP) ICP ist eine internationale Initiative der Privatwirtschaft. Sie unterstützt Kaffeekleinfarmer und deren Familien in Entwicklungsländern dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Kaffeemarkt zu steigern, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und zugleich die natürlichen Ressourcen zu schützen. | 2001; Gründungs-mitglied |
| MFA Forum Bangladesh Buyers Group Das MFA Forum ist ein weltweites Netzwerk, das aus über 70 Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche besteht. Es hat zum Ziel, konkrete Lösungen für wirtschaftliche und soziale Probleme und Herausforderungen in Entwicklungsländern zu erarbeiten. In der Bangladesh Buyers Group arbeiten internationale Handelsunternehmen gemeinsam daran, soziale Standards in der Lieferkette durchzusetzen, unter anderem zu den Themen Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf existenzsicherndes Niveau, Gewerkschaftsfreiheit und Einhaltung internationaler Menschenrechte. | 2007 |
| Textile Exchange Textile Exchange ist eine gemeinnützige Organisation, die insbesondere den Anbau von Bio-Baumwolle und die Nachfrage danach fördern will. Langfristiges Ziel ist es, den Marktanteil von Bio-Baumwolle auf 50 % weltweit zu steigern. | 2008 |
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| Runder Tisch Verhaltenskodizes Am Runden Tisch Verhaltenskodizes sind Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Bundesministerien vertreten. Sie verfolgen das Ziel, Sozialstandards in Entwicklungsländern durchzusetzen. | 2007 |
| Social Accountability International (SAI) SAI setzt sich für die Einhaltung von Arbeits- und Sozialrechten auf der ganzen Welt ein. Das von SAI entwickelte Sozialmanagement- und Zertifizierungssystem mit dem international anwendbaren Sozialstandard SA8000 sowie Schulungs- und Verifizierungsprogrammen (Corporate Involvement Program – CIP) soll Unternehmen in Entwicklungs- und Industrieländern dabei unterstützen, Sozialstandards dauerhaft zu implementieren. | 2006, Beirats-mitglied |
| Sustainable Agriculture Initiative (SAI) Platform Die Sustainable Agriculture Initiative (SAI) Platform ist eine Initiative der Lebensmittelindustrie mit 25 Mitgliedsunternehmen. Sie hat das Ziel, die weltweite Entwicklung von und den Dialog über nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Dabei sollen alle relevanten Interessengruppen der Nahrungskette mit einbezogen werden. | 2005 |
Unsere Kooperationspartner:
| Partner | Beginn der Partner-schaft | |
| Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) In Zusammenarbeit mit der GIZ und dem BMZ hat Tchibo im September 2007 das Projekt Worldwide Enhancement of Social Quality (WE) ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, die sozialen Standards in asiatischen Produktionsstätten dauerhaft zu verbessern. Dabei setzt WE auf den Dialog zwischen Managern und Beschäftigten in Produktionsstätten sowie zwischen Handelsunternehmen und Lieferanten. | 2007 |
| ECOM-Handelsgruppe Die ECOM Coffee Gruppe ist ein seit über 60 Jahren weltweit operierendes Handels- und Exportunternehmen, das sich dazu verpflichtet hat, rund um den Globus solide Partnerschaften zu etablieren und auszubauen. Der Fokus liegt auf der Belieferung der Kunden mit hochwertigen Produkten gemäß ihren individuellen Bedürfnissen. | 2009 |
| Fairtrade Gemeinsam mit Fairtrade engagieren wir uns für die Fairtrade-Kleinbauern im Kaffeebereich. Tchibo übernimmt so Verantwortung und trägt zur Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen bei. Das unabhängige FAIRTRADE-Siegel gibt unseren Kunden die Sicherheit, dass damit ausgezeichnete Produkte die internationalen Standards für fairen Handel erfüllen. Tchibo ist seit 2008 Lizenznehmer. | 2008 |
| Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft (imug) Im Bereich Verbraucherschutz kooperiert Tchibo mit dem Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft, kurz imug. Das imug ist ein Spin-off der Universität Hannover, das sich auf Studien und Unternehmensbewertungen im Bereich Nachhaltigkeit und Verbraucherinteressen spezialisiert hat. Falls nötig, überprüft das imug ausgewählte Angebote von Tchibo bereits vor seiner Einführung auf verbraucherschutzrelevante Aspekte. | 2007 |
| Plattform Klimaverträglicher Konsum Deutschland Tchibo ist Unternehmenspartner der Plattform Klimaverträglicher Konsum Deutschland, die aus dem deutschen Pilotprojekt Product Carbon Footprint hervorgegangen ist. Die Plattform wird von den Projektträgern Öko-Institut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und THEMA1 koordiniert. Das Projekt bietet Unternehmen ein glaubwürdiges Forum zur Auseinandersetzung mit der Erfassung und Kommunikation von produkt- und konsumbezogenen Treibhausgasemissionen – und eine Plattform, um gemeinsam einen Beitrag zur Förderung klimaverträglichen Konsums zu leisten. | 2010 |
| Rainforest Alliance Ein sicherer und intakter Lebensraum für Mensch und Natur. Für dieses Versprechen steht das Siegel Rainforest Alliance Certified™. Die Rainforest Alliance setzt sich für umweltschonende Landnutzung und sozial verantwortungsvolles Wirtschaften ein. Dazu gehören der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt sowie angemessene Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen vor Ort. Tchibo ist seit 2006 Lizenznehmer. | 2006 |
