Nachhaltigkeitsbericht 2010

Umweltschutz bei Tchibo

Umweltschutz beginnt bei Tchibo beim Design sowie der Herstellung der Produkte – und hört auch bei der Entsorgung nicht auf.

Das große Ganze im Blick

Warum Umweltschutz bei Tchibo mit dem Produktdesign beginnt und auch bei der Entsorgung nicht aufhört.

Umweltschutz hat für Tchibo höchste Priorität. Wir unternehmen vielfältige Aktivitäten, um insbesondere Boden und Wasser, die Artenvielfalt und das Klima zu schonen. Denn uns ist bewusst: Nur wenn die natürlichen Ressourcen erhalten bleiben, können wir auch morgen unser Geschäft ebenso erfolgreich wie heute betreiben. Insofern verstehen wir den Schutz der Umwelt als festen Bestandteil unserer Geschäftsstrategie.


Wenn wir Verantwortung für die Umwelt übernehmen, haben wir das große Ganze im Blick. Das heißt, wir beschränken uns nicht auf die Frage, was mit einem Produkt geschieht, wenn es seinen Zweck erfüllt hat. Umweltschutz beginnt bei uns schon beim Produktdesign und zieht sich dann durch alle Phasen des Produktlebenszyklus hindurch. Die Fragen, die wir uns stellen, lauten beispielsweise: Wie konzipiere ich ein Produkt möglichst umweltverträglich? Wie kann ein Produkt ressourcenschonend hergestellt werden? Welche Verpackung belastet die Umwelt am wenigsten, welche Transportwege und -mittel sind für das Klima am besten? Auch den Vertrieb, den Konsum und die Entsorgung, das heißt insbesondere das Recycling, betrachten wir in unseren laufenden Analysen. Umweltschutz bezieht sich nach unserem Verständnis also nicht nur auf die eigenen Standorte, sondern auf die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette unserer Geschäftstätigkeit.

Um den sich daraus ergebenden Anforderungen sinnvoll und effizient zu begegnen, setzen wir auf ein maßgeschneidertes Umweltmanagement. Es besteht aus den folgenden Kernelementen.

Klare Regeln

Wir haben 2010 unseren für alle Mitarbeiter verbindlichen Code of Conduct (Verhaltenskodex) um weitere Umweltrichtlinien ergänzt. Auf diese Weise geben wir unseren Mitarbeitern klare Regeln für umweltbewusstes Verhalten an die Hand. Dazu gehören neben der selbstverständlichen Einhaltung der jeweiligen Gesetze auch der Austausch mit allen relevanten Anspruchsgruppen und die kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes bei Tchibo. Wir vereinbaren, insbesondere mit den verantwortlichen Mitarbeitern der jeweiligen Bereichen, umweltbezogene Zielvorgaben. Dies können zum Beispiel Sortimentsziele für bestimmte Produktgruppen wie Baumwolltextilien sein. So stellen wir sicher, dass die Regeln und Leitlinien des Code of Conduct auch im Arbeitsalltag greifen.

Klar definierte Verantwortlichkeiten

Jeder einzelne unserer Mitarbeiter ist verpflichtet, jederzeit die Folgen seines Handelns für die Umwelt zu berücksichtigen. Darüber hinaus setzen sich in den verschiedenen Bereichen Umweltverantwortliche für die Integration von Umweltaspekten in die Geschäftstätigkeit ein. Eine besondere Rolle kommt dem Bereich Unternehmensverantwortung zu. Er bündelt und koordiniert die bereichs- und unternehmensübergreifenden Aktivitäten und steht den Fachbereichen beratend zur Seite.

Immer auf dem aktuellen Stand

Auch die Anforderungen im Umweltschutz entwickeln sich kontinuierlich weiter: Hat sich die Gesetzeslage verändert? Mit welchen Materialien wird die Umwelt am wenigsten belastet? Gibt es neue Erwartungen unserer Stakeholder, die wir bedienen wollen? So unterschiedlich diese Fragen sind, klar ist: Wer frühzeitig auf neue Entwicklungen reagieren will, muss jederzeit gut informiert sein. Mit den folgenden drei Aktivitäten stellen wir sicher, immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

  • Issues Management: Mit dem im Bereich Unternehmensverantwortung angesiedelten „Issues Management“ beobachten und analysieren wir gesellschaftliche Trends und gesetzgebende Initiativen. Ziel ist es, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und anschließend zu überprüfen, inwieweit diese für uns relevant sind. Dies kann etwa die „Entdeckung“ eines neuen, besonders umweltverträglichen Materials sein. Wir prüfen dann, ob und gegebenenfalls wie wir das umweltverträglichere Material bei unseren Produkten einsetzen können.
  • Mitgliedschaften: Unsere Mitgliedschaften in Verbänden und Organisationen dienen auch dazu, den Wissensaustausch zwischen verschiedenen Beteiligten zu fördern. Dazu stehen wir in ständigem Dialog mit den anderen Mitgliedern. Wir berichten von unseren Erfahrungen, tauschen uns zu aktuellen Entwicklungen aus und teilen Know-how. Gemeinsam arbeiten wir an Lösungen zum Schutz der Umwelt, die wir zum Teil auch gemeinsam umsetzen. 
  • Ständiger Austausch mit dem gesellschaftlichen Umfeld: Wir führen einen kontinuierlichen Dialog mit allen relevanten Anspruchsgruppen von Tchibo. Unsere wichtigsten Stakeholder sind neben unseren Kunden und Mitarbeitern auch Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen, Behörden, Gewerkschaften sowie andere Organisationen und Interessenvertretungen. Es ist uns wichtig, ihre Wünsche und Erwartungen zu kennen, um diese in unseren Prozessen berücksichtigen zu können.

Die auf diese Art gewonnenen Erkenntnisse trägt der Bereich Unternehmensverantwortung in das Unternehmen. Er stellt sicher, dass an der richtigen Stelle die richtigen Aktivitäten für mehr Umweltschutz sorgen. Dabei ist es unser Anspruch, innovative Lösungen zu erarbeiten, die sich dauerhaft im Alltag bewähren. Das bedeutet insbesondere, dass sich neue Prozesse und Verfahrensregeln mit möglichst geringem zusätzlichem Aufwand in die alltäglichen Arbeitsabläufe integrieren lassen.

Bereits heute sind die Folgen der Erder­wärmung spürbar. Tchibo setzt an den Ursachen an, um diese bedroh­liche Entwicklung zu bremsen.

Tchibo will so schonend wie möglich mit den natür­lichen Ressourcen der Erde umgehen. Damit sichern wir auch unsere eigene Geschäfts­grundlage.

Die Arten­vielfalt ist ein großer Schatz und eine wichtige Lebens­grundlage für die Menschen. Wir achten darauf, Flora und Fauna so wenig wie möglich zu beein­träch­tigen.

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Das gibt es nur bei Tchibo