Nachhaltigkeitsbericht 2010

Umweltschutz bei Tchibo

Umweltschutz beginnt bei Tchibo beim Design sowie der Herstellung der Produkte – und hört auch bei der Entsorgung nicht auf.

Wenn weniger mehr ist

Wie Tchibo die Menge an Verpackungen und Abfall möglichst gering halten will.

Verpackungen sind ein essenzieller Bestandteil vieler Produkte. Um den Verbrauch an Rohstoffen und das Aufkommen an Abfall möglichst gering zu halten, legt Tchibo Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit Verpackungsmaterialien.


Verpackungen machen es zum Teil erst möglich, dass unsere Produkte gelagert, ausgeliefert und von unseren Kunden im optimalen Zustand nach Hause transportiert werden können. Auf ihnen befinden sich zudem auch zahlreiche Informationen über die jeweiligen Waren. Kurz: Die Verpackung ist ein wichtiger – oftmals sogar unverzichtbarer – Teil unserer Produkte.

Wir bemühen uns, auch beim Einsatz von Verpackungen die natürlichen Ressourcen der Erde möglichst zu schonen.

Einsatz von Verpackungen im Jahr 2010

Im Jahr 2010 haben wir mit unseren Produkten in Deutschland rund 21.333 t Verkaufs-, Service- und Transportverpackungen in Umlauf gebracht. Dabei ist die Gesamtmenge über Rücknahme- und Verwertungssysteme nach § 6 VerpackV lizenziert und mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2009 – in dem noch 22.011 t zu verzeichnen waren – konnten wir zirka drei Prozent der Verpackungsmaterialien einsparen.

Material sparen: die Verpackungen unserer Gebrauchsartikel

So viel wie nötig, so wenig wie möglich: So lautet unser Motto, wenn es um die Verpackung von Gebrauchsartikeln geht. Mit unserer eigenen Verpackungsrichtlinie wollen wir sowohl den bestehenden Qualitäts- als auch den Umweltanforderungen gerecht werden. Alle für unsere Verpackungen verwendeten Kunststoffe werden gekennzeichnet. Auf diese Weise erleichtern wir das Recycling der Materialien. Zudem verzichten wir bei Verpackungen, Klebebändern und Etiketten auf PVC. Für Aufdrucke sind in unserer Verpackungsrichtlinie zudem schwermetallarme und lösemittelfreie Druckfarben vorgeschrieben.

Im Jahr 2009 haben wir die Entwicklung eines neuen Verpackungskonzepts in Angriff genommen. Unser Ziel ist es, unsere Verpackungen noch umweltverträglicher zu gestalten und mehr Material einzusparen. Dabei stehen wir vor der Aufgabe, die Funktionen der Verpackung – insbesondere den Schutz vor Beschädigung und die Angabe von Produktinformationen – möglichst gut mit umweltrelevanten Aspekten in Einklang zu bringen.

Mehr und mehr nachwachsende Rohstoffe verwenden

Der vermehrte Einsatz von sogenannten Sichtverpackungen, bei denen wir Zellophan aus nachwachsenden Rohstoffen verwenden und Teile des Produkts sichtbar sind, wird diesem Anspruch gerecht: Wir sparen Materialien und verbessern so die Umwelteigenschaften der jeweiligen Verpackung. Zudem bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich ein besseres Bild von unseren Produkten zu machen.

Qualität durch Qualität schützen: die Verpackung unseres Kaffees

Besonders hohe Anforderungen an die Qualität stellen wir an unsere Kaffeeverpackungen. Sie müssen gegen Sauerstoff und Licht schützen, da beide das feine Aroma unseres Kaffees schädigen. Zudem ist es wichtig, dass sich die Verpackung für den technischen Abfüllprozess eignet und in der gesamten Lieferkette bis zum Endkunden einen guten Transportschutz gewährleistet. Mit der Verpackung unseres Kaffees stellen wir somit sicher, dass unser hoher Qualitätsanspruch stets erfüllt wird – und entsprechen so den Wünschen unserer Kunden. 

Die bestehenden Vorgaben für die Gestaltung der Kaffeeverpackungen schränken den Spielraum für eine ökologische Optimierung stärker ein, als dies bei unseren Gebrauchsartikeln der Fall ist. Für uns steht jedoch fest: Wir wollen in Zukunft die Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung unserer Verpackungen bestmöglich ausschöpfen.

Verpackungsmaterialien (2008–2010)

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Das gibt es nur bei Tchibo