Mehr Verantwortung übernehmen, weniger Abfall produzieren
Wie Tchibo darauf achtet, Materialien zu recyceln oder gar nicht erst zu verwenden.
Ob Verwaltung oder Filiale: Bei Tchibo kommt eine Vielzahl von Materialien zum Einsatz. Wichtig ist Tchibo, dass dies möglichst umweltverträglich geschieht. Wir versuchen, Abfälle zu vermeiden oder wieder in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen. Dies kann in einigen Bereichen auch die Kosten senken.
Bei einem großen Unternehmen wie Tchibo mit vielen Standorten und Mitarbeitern bleibt es nicht aus, dass auch Abfälle entstehen. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Abfällen ist uns wichtig – dazu gehen wir verschiedene Wege.
Den Kreislauf in Schwung halten – Recycling bei Tchibo
Recycling kann einen wichtigen Beitrag leisten, die Umwelt zu schützen. Wir nutzen dieses Instrument in mehrfacher Hinsicht: So können beispielsweise Kunden ihre Batterien und Akkus bei uns abgeben. Für ein fachgerechtes Recycling arbeiten wir mit der „Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien“ (GRS) zusammen.
Im Jahr 2010 haben wir zudem allein in Deutschland etwa 797 t Elektroaltgeräte zurückgenommen und anschließend den entsprechenden kommunalen Sammelstellen zur Verwertung zugeführt. Selbstverständlich erfüllen wir die Anforderungen der EU-Richtlinien „Waste Electrical and Electronic Equipment“ und „Restriction of Hazardous Substances“. Beide wirken darauf hin, das Aufkommen an Elektro- und Elektronikschrott beziehungsweise die Menge gefährlicher Stoffe in Elektrogeräten zu reduzieren.
Ob Verwaltung oder Filiale: das Abfallaufkommen an unseren Standorten
Papier, Pappe und Karton gehören zu den Materialien, die wir bei Tchibo täglich verwenden. Aber auch Kunststoffe oder Glas spielen eine Rolle. Im Lebenskreislauf der von uns vertriebenen Produkte soll möglichst wenig Abfall entstehen.
Das Blatt wendet sich – Tchibo senkt den Papierverbrauch
Viele Abläufe und Prozesse – insbesondere beim Schriftverkehr – vollziehen wir bereits papierfrei. Die digitale Computertechnik macht es möglich. In anderen Fällen setzen wir, wo es geht, auf Recyclingmaterial. Im Jahr 2010 handelte es sich bei rund 44 Prozent des an unseren Verwaltungs- und Filialstandorten sowie in unseren Depots in Deutschland eingesetzten Büropapiers um Recycling- oder FSC®-zertifiziertes Papier. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir glauben aber, dass wir uns weiter verbessern können – sowohl beim sparsamen Einsatz als auch bei der ökologischen Qualität des verwendeten Papiers.
Im Jahr 2010 wurde ein überarbeiteter FLEGT-Aktionsplan vom EU-Parlament verabschiedet. Ziel des Programms ist es, den Handel mit Holz und Holzprodukten illegaler Herkunft einzudämmen. Tchibo wird den Anforderungen des Aktionsplans gerecht. Wir verlangen beispielsweise von unseren Holzlieferanten einen Nachweis dafür, dass ihre Waren aus legalen Quellen stammen. In Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) entwickeln wir unsere diesbezüglichen Standards kontinuierlich weiter.
Nebenprodukt Heizbrennstoff: Abfall bei der Kaffeeröstung
Auch bei der Kaffeeröstung entstehen Abfälle. Dies sind zum einen hauptsächlich Reste von Packstoffen. Zum anderen geben Kaffeebohnen bei der Röstung sogenannte Silberhäutchen ab. Um diese Form des Abfalls besser handhaben zu können, pressen wir sie unter Wasserzugabe zu Pellets. Derzeit werden sie von unseren Entsorgungsdienstleistern der Kompostierung zugeführt oder als Heizbrennstoff verkauft.
Eine für alle: unsere Verpackungsrichtlinie
In welcher Form und in welchem Umfang bei den Lieferanten unserer Gebrauchsartikel Abfall anfällt, können wir derzeit nur eingeschränkt erfassen. Für eines sorgen wir jedoch stets: Durch den Vertragsabschluss mit uns verpflichten sich alle Lieferanten dazu, unserer Verpackungsrichtlinie zu folgen. Diese wirkt unter anderem darauf hin, weniger Material einzusetzen und eine hohe Recyclingfähigkeit der Verpackungen zu gewährleisten.
Zudem gilt: Unsere Mitarbeiter im Einkaufsbereich für indirekte Güter und Dienstleistungen sind angehalten, Umweltschutzaspekte bei der Auswahl von Lieferanten zu berücksichtigen. Dies ist in unserem Verhaltenskodex für Mitarbeiter verbindlich festgelegt.
Abfall an Tchibo Standorten (2010)
Abfall an von Dienstleistern betriebenen Lagerstandorten (2010)
Papierverbrauch an Verwaltungs- und Filialstandorten (2008–2010)
