Genau hinschauen, gezielt handeln
Wie Tchibo seinen Energiebedarf senkt.
Tchibo röstet seinen Kaffee, heizt und beleuchtet Filialen und Verwaltungsgebäude, und auch in den eigenen Lagern benötigt Tchibo Strom und Wärme. Kurz: Ohne Energie könnten wir unser Geschäft nicht betreiben. Wir ergreifen jedoch zahlreiche Maßnahmen, um unseren Energieverbrauch zu begrenzen.
Im Jahr 2010 haben unsere Verwaltung, Filialen und Lager in Deutschland sowie die Röstereien gemeinsam 64.771 MWh Strom verbraucht. Im Rahmen von Energiesparaudits gehen wir an sämtlichen Standorten regelmäßig der Frage nach, wo und – wenn ja – auf welche Weise wir unseren Bedarf an Strom und Wärme weiter senken können. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in konkrete Sparmaßnahmen.
LEDs oder moderne Heizungsanlagen – wir nutzen alle Wege, Energie zu sparen
Folgende Maßnahmen aus dem Jahr 2010 haben dazu beigetragen, unseren Energiebedarf zu senken:
- Unsere Hamburger Rösterei ist seit 2010 mit einem stromsparenden und entsprechend klimaschonenden Niedrigtemperaturkatalysator ausgerüstet.
- An unserem Hamburger Verwaltungssitz wurden sämtliche 70-W- durch 35-W-Leuchtstoffröhren ersetzt – und so wurde der Energiebedarf für die Beleuchtung halbiert.
- Im Lager in Gallin ist die Heizungsanlage überholt worden – wodurch die Effizienz deutlich erhöht werden konnte.
- Und um den Energiebedarf in unseren Filialen zu senken, haben wir dort, wo es möglich war, neue Lichtsteuerungen einbaut. Darüber hinaus werden die Schaufenster in vielen Filialen inzwischen durch stromsparende LEDs beleuchtet.
Gleichbleibende oder steigende Leistungsfähigkeit bei sinkendem Einsatz von Energie – diesen Weg wollen wir auch in den kommenden Jahren weiter beschreiten. Natürlich werden wir auch künftig auf den Einsatz von Strom angewiesen sein. Um das Klima zu schonen, decken wir den Bedarf unserer Verwaltung, Lagerstandorte und Röstereien bereits seit 2008 vollständig mit Ökostrom. 2009 haben wir auch die Filialen auf Ökostrom umgestellt.
Transparenter Verbrauch, konkrete Einsparpotenziale: EMS
Darüber hinaus haben wir 2010 damit begonnen, unsere Standorte auf die Einführung von sogenannten Energiemanagementsystemen (EMS) vorzubereiten. Mit Hilfe dieser Systeme lassen sich Verbräuche transparent machen und konkrete Einsparpotenziale bestimmen. Für unsere Verwaltung in der Hamburger City-Nord, in der Rösterei Hamburg und im Lager in Gallin haben wir bereits Messstellenkonzepte erstellt und damit den Weg zur Einführung von EMS frei gemacht. Nach dem erfolgreichen Start wollen wir weitere Standorte mit den Energiemanagementsystemen ausrüsten.
Von Tchibo bezogener Strom (2008–2010)
Im Jahr 2010 bezogen Verwaltung, Filialen, Lager und Röstereien umgerechnet 229.222,8 GJ Strom.
Durch Stromverbrauch verursachte CO2-Emissionen (2008–2010)
Bezogener Strom aus erneuerbaren Energiequellen (2008–2010)
Energieverbrauch der Tchibo Hauptverwaltung nach Energiequellen (2008–2010)
Im Jahr 2010 lag der Energieverbrauch der Tchibo Hauptverwaltung bei 46.699,2 GJ.
Energieverbrauch an Lagerstandorten (2008–2010)
Im Jahr 2010 lag der Energieverbrauch der Lagerstandorte bei 48.700,8 GJ.
Energieverbrauch in Röstereien (2008–2010)
Im Jahr 2010 lag der Energieverbrauch der Röstereien bei 189.673,2 GJ.
