Nachhaltiger Kaffeeanbau – eine Frage des Wissens
Wie Tchibo Kaffeefarmer durch Know-how unterstützt.
Qualität bis in die Tasse: Als Kaffee-Experten haben wir den Anspruch, unseren Kunden dauerhaft nur die beste Kaffee-Qualität anzubieten.
Kenia, Guatemala oder Kolumbien – Tchibo ist derzeit mit sechs eigenen Projekten in verschiedenen Kaffeeländern präsent. Wir führen Analysen, Schulungen und Fortbildungen durch, vermitteln Wissen zu modernen Anbaumethoden, fördern Schulbildung oder erarbeiten gemeinsam mit den Kaffeebauern Antworten auf die Frage, wie sie den Folgen des Klimawandels begegnen können. So unterschiedlich unser Engagement im Einzelnen ausfällt, so eindeutig fügen sich alle Maßnahmen in unsere langfristige Geschäftsstrategie ein. Wir wissen: Nur durch nachhaltiges Handeln können wir und die Kaffeebauern langfristig unseren wirtschaftlichen Erfolg sichern.
Verantwortungsvolles Handeln ist die Grundlage für dauerhaften Erfolg
Auch deshalb beteiligen wir uns seit 2010 am Klimaprojekt „Climate Change Adaptation and Mitigation in the Kenyan Coffee Sector“ (Sangana PPP). Gemeinsam mit unseren Partnern, lokalen Unternehmen von ECOM Coffee, helfen wir mehreren tausend Farmern der Baragwi-Kooperative an den Südhängen des Mount Kenya dabei, ihr Farmmanagement an die Folgen der Erderwärmung anzupassen. Warum ist es wichtig, schattenspendende Bäume auf den Plantagen zu pflanzen? Was passiert, wenn ich Kaffee im nahen Uferbereich von Gewässern anbaue? Wie setze ich welche Düngemittel richtig und umweltschonend ein? Trainer vermitteln den Kaffeefarmern in Workshops und sogenannten „Farmer Field Schools“ das erforderliche Wissen – und helfen ihnen so dabei, sich besser auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen vorzubereiten.
Julius Ng’ang’a
General Manager bei Sustainable Management Services Ltd. und Unternehmer bei ECOM Coffee
„Es geht darum, sich auf den Klimawandel einzustellen, anstatt zu hoffen, dass alles wieder so wird, wie es einmal war. Nur wer sich an die veränderten Wetterbedingungen anpasst, kann seine Erträge und die Qualität seiner Ernten weiter verbessern.“
Seit Ende 2010 suchen wir außerdem nach Ansätzen, ostafrikanische Frauen besser in unsere Projekte zu integrieren. Denn wir haben festgestellt, dass sie ohne externen Anstoß oftmals nicht an den Trainings teilnehmen. Der Hintergrund: In Ostafrika ist das Kaffeegeschäft, also die sogenannte cash crop, fest in Männerhand. Frauen sind von den Entscheidungsprozessen weitgehend ausgeschlossen – erledigen gleichzeitig jedoch einen Großteil der Feldarbeit. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Frauen in die Lage versetzen, stärker zu partizipieren und gleichzeitig weitere Möglichkeiten zu erschließen und auszuschöpfen, das Familieneinkommen zu verbessern.
Hilfe zur Selbsthilfe auch über die ICP
Hilfe zur Selbsthilfe leisten – das ist auch das Ziel der International Coffee Partners (ICP). Über diesen Zusammenschluss verschiedener Kaffeeunternehmen ist Tchibo ebenfalls in eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen in den Ursprungsländern eingebunden. Die Logik, die hinter diesen Maßnahmen steht, ist so einfach wie effektiv: Wenn ein Kaffeebauer sowohl die Qualität als auch die Quantität seiner Ernte verbessern kann und gleichzeitig effizient wirtschaftet, wird sein Einkommen steigen – und er kann seine Familie besser versorgen. Seit 2001 sind 16 Projekte der ICP gestartet, von denen elf bereits abgeschlossen sind. Insgesamt haben durch die Arbeit der ICP 12.000 Kaffeefarmer direkt und etwa 56.400 weitere Farmer indirekt profitiert.
Auflistung der Tchibo Projekte
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