truemorrow

Deshalb haben wir Truemorrow ins Leben gerufen: unsere neue Initiative für mehr Nachhaltigkeit.
Basierend auf unabhängigen Untersuchungen machen wir FOR BLACK 'N WHITE jetzt so transparent wie noch nie. Für die Menschen, für die Umwelt und für uns alle.

Macht mit

96 % des Kaffees aus der Anbauregion unseres FOR BLACK 'N WHITE erfüllt bereits jetzt alle Grundanforderungen an Nachhaltigkeit.

Wie steht es um den Lohn der Farmarbeiter*innen?
Fast alle Arbeiter*innen erhalten den Mindestlohn – oder mehr.

Sind die Farmer*innen bei der Arbeit ausreichend geschützt?
Bisher haben nur 38 % der Farmer*innen Zugang zu notwendigen Schulungen und Schutzausrüstung.

Wurden für meinen Kaffee unerlaubt Bäume gefällt?
Auf 98 % der Farmen wurde keine unerlaubte Entwaldung durchgeführt.

DAS TRUEMORROW-PRINZIP

in 50 Sekunden.

Wer mehr weiß,

kann mehr verändern.

Willkommen bei Truemorrow.

Unser neues Projekt für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit beantwortet zahlreiche Fragen rund um die Nachhaltigkeit von FOR BLACK 'N WHITE. Wie ist es wirklich bestellt um die sozialen Standards auf den Kaffeefarmen? Was wird getan, um die Böden und das Wasser zu schützen? Und vor allem: Wie können wir die Farmer*innen dabei noch besser unterstützen?

Damit die Ergebnisse komplett neutral sind, haben wir die Farmer*innen von unabhängigen Expert*innen befragen und zahlreiche Aspekte rund um den Anbau untersuchen lassen. Insgesamt 664 Farmer*innen wurden von der gemeinnützigen Organisation Enveritas besucht – in Sul de Minas, Cerrado, Alta Mogiana, Goiás und Pinhal, den Anbauregionen unseres FOR BLACK 'N WHITE in Brasilien.

Die dabei gewonnenen Ergebnisse teilen wir jetzt mit euch: Damit ihr mehr über das Produkt erfahrt, das täglich in eurer Tasse landet. Und damit wir wissen, wo wir mit konkreten Projekten helfen können.

Wir können nicht alles ändern.
Aber wir haben damit angefangen.

Was wir bereits tun:

Farmer*innen stehen vor der Herausforderung, so wenig künstliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel wie möglich einzusetzen, um gleichzeitig ihren Ertrag zu sichern und dabei Mensch und Umwelt zu schonen. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Organisationen und anderen Kaffeeunternehmen helfen wir ihnen dabei, die richtige Dosis zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden – abhängig von Region, Saison und Klima. Darüber hinaus sorgen wir für die entsprechende Schutzausrüstung, geben Schulungen zur richtigen Anwendung sowie zur Lagerung und zur fachgerechten Entsorgung der Behältnisse.

Mehr Infos findet ihr in unserem Sustainability Magazine

Was wir noch alles vorhaben:

In der Region Sul de Minas entwickeln wir gemeinsam mit Kaffeefarmer- und -händler*innen ein Pionier-Projekt. Das Ziel: Bewährte ökologische Anbaumethoden auf die konventionelle Landwirtschaft übertragen – ohne dass Farmer*innen dabei Ertragseinschränkungen in Kauf nehmen müssen. Unter anderem pflanzen wir Bäume an Flussufern und erzielen so positive Auswirkungen auf Boden, Wasser – und damit auch auf die Qualität des Kaffees. Weitere Projekte in Brasilien sind bereits in Planung.

Stimmen vor Ort

Dejair de Paula ist einer von 664 Farmer*innen, die von der gemeinnützigen Organisation Enveritas besucht wurden.

„Ich hoffe, wir konnten gegenüber Enveritas zeigen wie wir uns bereits für Menschen und die Umwelt einsetzen und, dass das Ergebnis Basis einer guten weiteren Zusammenarbeit mit unseren Käufer*innen und Tchibo darstellen kann.“

Wir legen die Fakten
auf den Küchentisch.

Dank der Untersuchungen von Enveritas wissen wir, dass 96 % des Kaffees in den Anbauregionen von FOR BLACK 'N WHITE alle Grundanforderungen an Nachhaltigkeit erfüllt.

Doch warum nicht 100 %?

Die gute Nachricht: Die Anbauregionen Sul de Minas, Cerrado, Alta Mogiana, Goiás und Pinhal sind im Vergleich zu anderen Ursprüngen schon sehr weit. Zur Realität gehört aber auch, dass es kein leichtes Unterfangen ist, eine Kaffeefarm wirklich nachhaltig zu betreiben. Es erfordert Überzeugung, Wissen, finanzielle Mittel und vor allem auch sehr viel Mühe. Deshalb unterstützen wir Farmer*innen, die diesen Weg konsequent gehen möchten: mit Erfahrung, Beratung und mit gezielten Projekten.

Die Ergebnisse im Detail.

Alle Fakten, alle Infos, alle Hintergründe

Ladet euch hier die Scorecard herunter.

Jetzt Download starten

Olá Brasil!

Willkommen im größten Kaffeeland der Welt!

Hier, im Osten Südamerikas, wurden schon vor über 150 Jahren die ersten Kaffeekirschen angebaut. Im Vergleich zu anderen Anbauregionen ist der Kaffeesektor in Brasilien ziemlich fortschrittlich: Die Farmen sind verhältnismäßig groß, es kommen moderne Bewässerungs- und Ernteverfahren zum Einsatz und für den Anbau gibt es klare gesetzliche Regelungen.

Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Nachhaltigkeitsstandards in Brasilien also schon deutlich weiter entwickelt – dennoch gibt es einige Baustellen, die wir mit Truemorrow gezielt angehen.

Unser FOR BLACK 'N WHITE Kaffee stammt aus dem Südwesten des Landes. Die Region gehört zu den traditionsreichsten und besten Anbaugebieten für Arabica-Bohnen: Hier ist es ganzjährig heiß, neben vielen trockenen Monaten gibt auch es eine intensive Regenzeit. Die perfekten Bedingungen für eine außergewöhnliche Kaffeequalität.

Das Kaffeeland Brasilien

Ein paar Zahlen, Daten & Fakten:

Ihr wollt mehr Brasilien in der Tasse?

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FAQ

Warum ist nur FOR BLACK 'N WHITE Teil der Truemorrow-Initiative?

Wir starten die Truemorrow-Initiative als Test mit unserem Kaffee FOR BLACK 'N WHITE – sowohl als ganze Bohne als auch gemahlen. Die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Enveritas ist eine Neuheit im Kaffeesektor und daher auch für uns ein neuer Weg.

Sollen künftig auch andere Kaffees von Tchibo transparenter werden?

Es ist unser erklärtes Ziel, unsere Lieferketten kritisch nach sozialen und Umweltkriterien zu prüfen und die Situation in den Anbauregionen zu verbessern. Die Truemorrow-Initiative von FOR BLACK 'N WHITE ist für uns der erste Schritt, dies nun auch transparent mit euch zu teilen.
Wir möchten nun gemeinsam mit euch herausfinden, ob wir durch unsere Transparenzinitiative mehr Bewusstsein und Interesse für das komplexe Thema Nachhaltigkeit schaffen können. Wenn wir hierzu durch Truemorrow einen Beitrag leisten können, werden wir versuchen auch andere Kaffees transparenter zu machen. Aufgrund der komplexen Lieferketten braucht ein solcher Schritt allerdings viel Vorbereitung.

Wie wird der Gesamtscore berechnet?

Der Gesamtscore sagt aus, dass 96 % des Kaffees in der Anbauregion alle Grundanforderungen an Nachhaltigkeit erfüllt. Eine detaillierte Auflistung der Kriterien findet ihr in der Scorecard: jetzt herunterladen.

Wonach werden die Grundanforderungen festgelegt?

Global beschäftigt man sich bereits sehr lange mit den Anforderungen einer nachhaltigen Beschaffung. Daraus resultierten eine Reihe an Konventionen und Standards, die auch von internationalen Organisationen (wie den Vereinten Nationen) anerkannt wurden. Dank eines umfassenden und kontinuierlichen Dialogs ordnete man diese Konventionen über viele Jahre in die Kaffeeindustrie ein. Beteiligt waren Stimmen von Farmer*innen, Regierungen, Akteur*innen der Kaffeeindustrie, Forschung und gemeinnützigen Organisationen, die sich mit Themen wie Umweltschutz und Menschenrechten befassen. Mit der Zeit führte dies zu einem hohen Grad an Übereinstimmung hinsichtlich der Definitionen und den Rahmenbedingungen für "Nachhaltigkeit in der Kaffeeproduktion". Enveritas hat diesen gemeinsamen Nenner als Ausgangspunkt genutzt, um Standards zu entwickeln, die für alle Farmtypen geeignet sind - einschließlich Plantagen und nicht organisierten Kleinfarmer*innen. Die Standards sind angepasst, um zu berücksichtigen, was für den gegebenen Kontext der Kaffeeproduktion anwendbar und machbar ist.

Wer ist Enveritas?

Enveritas wurde 2016 gegründet und ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in den USA. Ihr Ziel ist es ist, mehr Transparenz in den Kaffeesektor zu bringen, um die Menschen und die Umwelt vor Ort besser zu schützen. Hierfür nutzt Enveritas satellitengestützte Analysen und maschinelles Lernen in Kombination mit eher traditionellen Farmbefragungen. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Nachhaltigkeitsinformationen für große Teile der weltweiten Anbauregionen zu erfassen. Die Gründer von Enveritas besitzen jahrzehntelange Erfahrung bei der Unterstützung von Kaffeekleinfarmer*innen in Lateinamerika und Afrika. Durch ihre Arbeit haben sie erkannt, welches Potential Technologie bei Lösungen der Probleme vor Ort haben kann.

Wie erfasst Enveritas die Daten?

Die meisten der weltweit 12,5 Millionen Kaffeefarmer*innen arbeiten nicht im Zusammenschluss, etwa in Kooperativen, sondern individuell. Da in der Vergangenheit nur ersteres Nachhaltigkeitsbewertungen vor Ort ermöglichte, hatte der Kaffeesektor wenig Einblick in die Nachhaltigkeitsbedingungen der meisten Kaffeefarmen. Um dieses Problem anzugehen, entwickelte Enveritas ein globales System zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Basis dafür sind repräsentative Stichproben von zuvor ausgeschlossenen Farmen. Die gemeinnützige Organisation identifiziert zunächst per Satellit die Anzahl der Kaffeefarmen in einer Region und bewertet erste Faktoren, z.B. die Entwaldung. Anschließend wird eine zufällig ausgewählte Stichprobe von Farmen besucht, bei denen die weiteren Nachhaltigkeitsparameter geprüft und digital erfasst werden. Diese werden anschließend zentral gesammelt und ausgewertet, um Fehler einzelner Auditoren zu vermeiden. Dieses Verfahren ermöglicht eine sehr hohe statistische Genauigkeit der Ergebnisse.

Woher weiß ich, dass die Ergebnisse von Enveritas wirklich unabhängig sind?

Zunächst ist Enveritas aufgrund ihrer Rechtsform gesetzlich dazu verpflichtet, gemeinnützig zu handeln. Das bedeutet in ihrem Fall die Unterstützung von Kaffeefarmer*innen, Farmarbeiter*innen und der Umwelt. Des Weiteren handelt es sich bei Enveritas um eine eigenständige Organisation, die ihre Informationen dem gesamten Kaffeesektor anbietet und daher in keiner besonderen Abhängigkeit zu Tchibo steht. Zudem erfasst Enveritas lediglich die Situation vor Ort, ganz objektiv. Egal ob gut oder schlecht. Somit stellt Enveritas kein Zertifikat aus welches bestätigt, dass alle Farmen einen bestimmten Mindeststandard einhalten. Damit besteht für Enveritas im Vergleich zu einer Zertifizierung kein Anreiz Farmer*innen besser abschneiden zu lassen.

Mit wem arbeiten wir bei unseren Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor Ort zusammen?

In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Vertretern der Zivilgesellschaft, internationalen Handelshäusern und anderen Gleichgesinnten bauen wir Allianzen auf, die entlang der Lieferkette das gleiche Ziel verfolgen: mehr Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau. In Brasilien haben wir einen ersten Meilenstein durch unseren Beitritt zur Collective Action Initiative der Global Coffee Platform (GCP) erreicht. Innerhalb eines Jahres hat diese Initiative ungefähr 1.000 Bauern erreicht, mit denen gemeinsam der fachgemäße Umgang mit Pflanzenschutzmitteln erarbeitet wurde. Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit bei Tchibo findet ihr in unserem Sustainability Magazine.