Fakten

Deine Tasse ändert was.

Dir ist nicht egal, was dir in die Tasse kommt? Uns auch nicht! Deshalb sind wir dabei, direkt in Brasilien, der Anbauregion von FOR BLACK 'N WHITE, etwas zu verändern.

Ob bessere Arbeitsbedingungen oder mehr Umweltschutz: Wir schauen genau hin, gehen Probleme gezielt an – und teilen die Ergebnisse offen mit dir. Damit du immer weißt, was dir in die Tasse kommt!

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Was wir untersuchen

Die Hintergründe

Was wir konkret tun

Unsere Projekte in Brasilien

Was wir herausgefunden haben

Zu den Zahlen & Fakten

Ihr wollt es ganz
genau wissen?

Wir auch!

Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Mehr wissen

Was wir untersuchen.

Wir gehen dahin, wo der Kaffee wächst: in die Anbauregion von FOR BLACK 'N WHITE.

Hier finden wir durch unabhängige Untersuchungen heraus, an welchen Stellen es noch Probleme gibt – und gehen diese gemeinsam mit den Farmer*innen gezielt an.

Die Expert*innen der gemeinnützen Organisation Enveritas besuchen für uns die Farmer*innen vor Ort und prüfen über 40 Kriterien:

Wie steht es um die sozialen Standards auf den Kaffeefarmen? Was wird getan, um Böden und Wasser zu schützen?

Die Ergebnisse sind unter anderem Basis für unsere Projekte, die wir zusammen mit den Farmer*innen entwickeln: je niedriger ein Score, desto höher unser Einsatz vor Ort.

Die Ergebnisse teilen wir transparent mit dir – selbst, wenn etwas noch nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen.

mehr Infos

Mehr verändern

Was wir konkret tun.

Zwei Projekte laufen bereits in Brasilien – der Anbauregion unseres FOR BLACK 'N WHITE. Mehr über unsere Ziele und Maßnahmen erfährst du per Klick auf die Zahlen.

Projekt 1
“Collective Action Initiative”

2018 - 2023
Sicherer und umweltfreundlicherer Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.

Zum Projekt

Projekt 2
“Paisagens Sustentaveis”

2020 - 2024
Ökologische Anbaumethoden auf die konventionelle Landwirtschaft übertragen

Zum Projekt
  • Menschen und Pflanzen schützen.

    Das “Collective Action Initiative”-Projekt der Global Coffee Platform, Minas Gerais, 2018-2023

    Mit starken lokalen Partnern unterstützen wir Farmer*innen beim sichereren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Ob Schutzausrüstung, Lagerung, Anwendung oder fachgerechtes Recycling: Gemeinsam helfen wir, Mensch und Umwelt zu schonen und dabei die Erträge der Farmer*innen zu sichern. Bis 2023 sollen 5.400 Farmer*innen mit der Initiative erreicht werden.

  • Aus konventionell wird nachhaltiger.

    Das „Paisagens-Sustentavais“-Projekt, Sul Minas, 2020-2024

    Zusammen mit Kaffeefarmer*- und -händler*innen übertragen wir bewährte ökologische Anbaumethoden auf die konventionelle Landwirtschaft. So pflanzen wir etwa Bäume an Flussufern, planen Maßnahmen zur Verringerung von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und initiieren Trainings zur Anpassung an den Klimawandel. Wir planen aktuell bis 2024 rund 10.000 Farmer*innen mit unserem Pionierprojekt zu erreichen.

Daten & Fakten

Was wir herausgefunden haben.

Fakten statt Blabla: Hier findest du die ungeschönten Zahlen und Daten rund um die Bedingungen in den Anbauregionen von FOR BLACK 'N WHITE. In manchen Bereichen sind sie schon top – in anderen gibt es noch einiges zu tun. Genau hier setzen wir mit unseren Projekten an. Alle Daten wurden unabhängig von der gemeinnützigen Organisation Enveritas erhoben.

Du willst es ganz genau wissen? Dann klick einfach auf die entsprechenden Ergebnisse.

Primär- und geschützte Wälder wurden nicht abgeholzt oder degradiert:
100%
Rodungen von Neuland für Kaffeeanbau wurden mit der entsprechenden lokalen Genehmigung bewilligt:
97%
Gemäß der Enveritas Untersuchung (Farmer*innenbefragung und Überprüfung der Lagerbedingungen und Entsorgung vor Ort) gibt es keine Lagerung oder Anwendung von verbotenen Pflanzenschutzmitteln, die für den Kaffeeanbau relevant sind.
Keine Jagd oder Fang geschützter Tierarten:
99%

Unser FOR BLACK ‘N WHITE wächst auf maschinell geernteten Feldern. Auch wenn dort eine Bepflanzung mit Schattenbäumen, die stabilere Ökosysteme unterstützen, nicht möglich ist, haben wir 2020 mit "Paisagens Sustentaveis" ein Pionierprojekt gestartet, um den Anbau ökologischer auszurichten – etwa durch die Pflanzung von Bäumen an Flussufern.

Abwasser wird behandelt, um eine Kontamination von Gewässern zu verhindern:
99%
Nebenprodukte der Kaffeeverarbeitung (z. B. Fruchtfleisch, Schalen) werden recycelt:
93%
An steilen Hängen werden Erosionsschutzmaßnahmen getroffen:
53%
Mulch, Kompost & bodenbedeckende Kulturen werden verwendet, um die organische Substanz des Bodens zu erhöhen:
31%
Die Verwendung von Düngemitteln basiert auf aktuellen Bodentests:
81%
Der Wasserverbrauch für die Verarbeitung und Bewässerung wird nachvollzogen:
98%
Der Reduzierung von Wasserverbrauch ist auf bestmöglichem Niveau oder im Begriff reduziert zu werden:
99%
Es gibt Pufferzonen zwischen Kaffeeplantagen und Gewässern:
99%
Chemikalien werden an einem sicheren, trockenen, gut belüfteten Ort aufbewahrt und niemals zur Aufbewahrung von Lebensmitteln oder Kaffee genutzt:
71%

Über den Branchenansatz "Collective Action Initiative" der Global Coffee Platform, konnten wir bereits 79 Lagereinheiten errichten – 25 weitere sind in Planung. Zudem startete eine Recyclingkooperation mit einem lokalen Partner, außerdem wurden unter anderem Trainings für die Handhabung von leeren Behältnissen angeboten und ein Sammelsystem aufgebaut.

Schädlinge, Krankheiten & Unkraut werden durch einen ganzheitlichen Managementansatz (Verhindern, Überwachen, Bekämpfen) kontrolliert:
26%
Das Ausmaß von Schädlingen und Krankheiten wird durch Bestandsüberwachung kontrolliert:
10%

Dies ist das größte Risikothema in unserer Anbauregion und wir sind uns der Herausforderungen bewusst. Beide unserer bereits gestarteten Projekte ("Paisagens Sustentaveis" und "Collective Action Initiative" der Global Coffee Platform) gehen dieses Problem gezielt an. So geben wir etwa Trainings zur richtigen Dosierung und fördern zukünftig verstärkt Alternativen zu synthetischen Pflanzenschutzmitteln.

Kinder unter dem gesetzlichen Mindestarbeitsalter werden nicht beschäftigt:
98%

Unter gefährlicher Arbeit versteht man zum Beispiel die Bedienung gefährlicher Geräte oder Maschinen, das Tragen schwerer Lasten oder Nachtarbeit.

Wenn Kinder ihren Familien helfen, beeinträchtigt dies nicht ihren Zugang zu Bildung:
99%
Arbeiternehmer*innen sind frei, den Arbeitsplatz zu verlassen:
99%
Ehepartner*innen und Kinder von Arbeitnehmer*innen sind nicht zur Arbeit verpflichtet:
100%
Ausweispapiere, Zahlungen oder anderes rechtmäßiges Eigentum werden nicht zurückgehalten, um Arbeitnehmer*innen dazu zu zwingen, bei der Arbeit zu bleiben:
100%
Arbeitnehmer*innen verdienen mindestens den örtlichen Mindestlohn oder den branchenüblichen Lohn, wobei der höhere Wert der Geltende ist:
99%
Bei Gelegenheits- oder Gemeinschaftsarbeit verdienen die Arbeitnehmer*innen mindestens den branchenüblichen Lohn:
100%
Arbeitnehmer*innen haben vor Ort Zugang zu sauberem Trinkwasser:
82%

Wir haben gelernt, dass wir in diesem Bereich noch deutlich aktiver werden müssen.

Um die Situation zu verbessern, schulen wir Farmer*innen über die Brancheninitiative "Collective Action Initiative" der Global Coffee Platform zum richtigen Umgang mit der Schutzausrüstung.

Gefährliche Arbeit umfasst zum Beispiel den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln oder schweres Heben.

Familien von Kaffeefarmer*innen haben einen Lebensstandard, der über der extremen Armutsgrenze von 1,90 USD pro Tag pro Person liegt:
99%
Familien von Kaffeefarmer*innen haben einen Lebensstandard, der über der Armutsgrenze von 3,10 USD pro Tag pro Person liegt:
99%

Die lokalen Erzeuger*innenpreise sind wettbewerbsfähig mit den nationalen oder regionalen Durchschnittspreisen. Die Farmer*innen verkaufen nicht (informell) einen großen Teil ihrer Produktion zu vergünstigten Preisen vor.

Belege werden ausgestellt:
96%

Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen durch verbesserte Anbaupraktiken sind für uns fester Bestandteil in der Zusammenarbeit mit Farmern*innen auf der ganzen Welt. Die Umsetzung erfolgt über unsere Partner*innen in der Lieferkette wie z.B. Händler*innen und ebenfalls über Branchenzusammenschlüsse wie die International Coffee Partners. Auch unser Projekt "Paisagens Sustentaveis" strebt eine Qualitätsverbesserung sowie einen rentablen Ertrag im Einklang mit umweltschonenderen Anbaumethoden an.

Bäume werden regelmäßig beschnitten oder verjüngt:
79%

Die Farmer*innen haben Zugang zu Verarbeitungstechniken und/oder Infrastrukturen, die eine Qualitätsverbesserung sowie einen höheren Preis für höherwertigen Kaffee ermöglichen (z.B. Zugang zu Nassmühlen, Trocknungsanlagen oder Schälstationen)

Kaffee wird getrocknet und gelagert, um die hohe Qualität sicherzustellen:
49%

Hier sehen wir noch Optimierungsbedarf und müssen aktiver werden – insbesondere gilt es herauszufinden, was unsere Trainings langfristig bewirken.

Die Farmer*innen haben ein Sparkonto:
95%
Die Farmer*innen haben Zugang zu Krediten mit angemessenen Zinssätzen:
87%
Die Farmer*innen sind nicht überschuldet:
95%

Auch wenn dieser Score noch niedrig ist, ist er doch einer der besten im weltweiten Vergleich. Ausschlaggebend sind hier die entsprechenden Kenntnisse.

Datenerhebung

Untersuchungszeitraum 2019/2020

Prüfungszeitraum & Ernte

 

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Fragen & Antworten

NOCH IMMER FRAGEN?
HIER DIE AM HÄUFIGST GESTELLTEN:

Warum ist nur FOR BLACK 'N WHITE Teil der Truemorrow-Initiative?

Wir starten die Truemorrow-Initiative als Test mit unserem Kaffee FOR BLACK 'N WHITE – sowohl als ganze Bohne als auch gemahlen. Die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Enveritas ist eine Neuheit im Kaffeesektor und daher auch für uns ein neuer Weg.

Sollen künftig auch andere Kaffees von Tchibo transparenter werden?

Es ist unser erklärtes Ziel, unsere Lieferketten kritisch nach sozialen und Umweltkriterien zu prüfen und die Situation in den Anbauregionen zu verbessern. Die Truemorrow-Initiative von FOR BLACK 'N WHITE ist für uns der erste Schritt, dies nun auch transparent mit euch zu teilen.
Wir möchten nun gemeinsam mit euch herausfinden, ob wir durch unsere Transparenzinitiative mehr Bewusstsein und Interesse für das komplexe Thema Nachhaltigkeit schaffen können. Wenn wir hierzu durch Truemorrow einen Beitrag leisten können, werden wir versuchen auch andere Kaffees transparenter zu machen. Aufgrund der komplexen Lieferketten braucht ein solcher Schritt allerdings viel Vorbereitung.

Wer ist Enveritas?

Enveritas wurde 2016 gegründet und ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in den USA. Ihr Ziel ist es ist, mehr Transparenz in den Kaffeesektor zu bringen, um die Menschen und die Umwelt vor Ort besser zu schützen. Hierfür nutzt Enveritas satellitengestützte Analysen und maschinelles Lernen in Kombination mit eher traditionellen Farmbefragungen. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Nachhaltigkeitsinformationen für große Teile der weltweiten Anbauregionen zu erfassen. Die Gründer von Enveritas besitzen jahrzehntelange Erfahrung bei der Unterstützung von Kaffeekleinfarmer*innen in Lateinamerika und Afrika. Durch ihre Arbeit haben sie erkannt, welches Potential Technologie bei Lösungen der Probleme vor Ort haben kann.

Wie erfasst Enveritas die Daten?

Die meisten der weltweit 12,5 Millionen Kaffeefarmer*innen arbeiten nicht im Zusammenschluss, etwa in Kooperativen, sondern individuell. Da in der Vergangenheit nur ersteres Nachhaltigkeitsbewertungen vor Ort ermöglichte, hatte der Kaffeesektor wenig Einblick in die Nachhaltigkeitsbedingungen der meisten Kaffeefarmen. Um dieses Problem anzugehen, entwickelte Enveritas ein globales System zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Basis dafür sind repräsentative Stichproben von zuvor ausgeschlossenen Farmen. Die gemeinnützige Organisation identifiziert zunächst per Satellit die Anzahl der Kaffeefarmen in einer Region und bewertet erste Faktoren, z.B. Entwaldungsrisiko. Anschließend wird eine zufällig ausgewählte Stichprobe von Farmen besucht, bei denen die weiteren Nachhaltigkeitsparameter geprüft und digital erfasst werden. Diese werden anschließend zentral gesammelt und ausgewertet, um Fehler einzelner Auditoren zu vermeiden. Dieses Verfahren ermöglicht eine sehr hohe statistische Genauigkeit der Ergebnisse.

Woher weiß ich, dass die Ergebnisse von Enveritas wirklich unabhängig sind?

Zunächst ist Enveritas aufgrund ihrer Rechtsform gesetzlich dazu verpflichtet, gemeinnützig zu handeln. Das bedeutet in ihrem Fall die Unterstützung von Kaffeefarmer*innen, Farmarbeiter*innen und der Umwelt. Des Weiteren handelt es sich bei Enveritas um eine eigenständige Organisation, die ihre Informationen dem gesamten Kaffeesektor anbietet und daher in keiner besonderen Abhängigkeit zu Tchibo steht. Zudem erfasst Enveritas lediglich die Situation vor Ort, ganz objektiv. Egal ob gut oder schlecht. Somit stellt Enveritas kein Zertifikat aus welches bestätigt, dass alle Farmen einen bestimmten Mindeststandard einhalten. Damit besteht für Enveritas im Vergleich zu einer Zertifizierung kein Anreiz Farmer*innen besser abschneiden zu lassen.

Mit wem arbeiten wir bei unseren Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor Ort zusammen?

In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Vertretern der Zivilgesellschaft, internationalen Handelshäusern und anderen Gleichgesinnten bauen wir Allianzen auf, die entlang der Lieferkette das gleiche Ziel verfolgen: mehr Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau. Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit bei Tchibo findet ihr in unserem Sustainability Magazine.